Aus einer Idee entsteht SVentura
Peggy Füssel
Ich bin Peggy Füssel. Als mein Mann starb, stand meine Welt plötzlich still, während sich alles um mich herum einfach weiterdrehte. Ich fühlte mich allein und suchte nach Halt, nach jemandem, der versteht, wie sich so ein Verlust anfühlt.
Doch es gab kaum Angebote für Menschen in meiner Lebenssituation. Ich wünschte mir jemanden, der einfach zuhört, mitfühlt und mir Mut macht, wieder kleine Schritte ins Leben zu gehen. In der Trauer braucht es keine großen Worte. Trauer will auch nicht erklärt, sondern gefühlt, gelebt und bewegt werden. Und manchmal entsteht genau daraus ein neuer Weg.
Umso glücklicher bin ich, auf meiner Suche Menschen gefunden zu haben, die das genauso sehen und SVentura unterstützen wollen. Gemeinsam entsteht ein Ort, der Kraft schenkt und der Trauernde trägt und begleitet.
Es ist Zeit, dass wir uns dafür öffnen: dass Trauer sichtbar sein darf, dass wir Raum geben für den Schmerz, Erinnerungen und Liebe, die bleibt. Es ist keine Schwäche, traurig zu sein, es ist ein Teil unseres Lebens.
Unsere Angebote werden von liebevollen Mitwirkenden gestaltet. Menschen, die eigene Erfahrungen, Wissen und Herz einbringen, um Trauernde auf ihrem Weg zu begleiten. Sie kennen den Schmerz der Leere und die Verzweiflung, wenn alles stillsteht. Und sie wissen, wie wertvoll es ist, behutsam wieder aufzustehen, vorsichtig erste Schritte zurück ins Leben zu wagen und dabei Halt bei anderen zu finden.
Was wir tun, tun wir aus Überzeugung…
weil Bewegung im Herzen und im Leben heilsam ist,
weil wir gemeinsam mehr tragen können als allein
und weil Liebe bleibt. Immer.
