Über Trauer, Loyalität und die Erlaubnis, dem Leben wieder Raum zu geben. Warum Erinnern und Weitergehen sich nicht ausschließen

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Vor Kurzem hatte ich ein sehr berührendes Gespräch mit meiner lieben Freundin Silke. Wir sprachen über Gefühle, über Loyalität, über Trauer und das Loslassen. Sich innerlich zu lösen heißt nicht vergessen.
Es heißt, neue Räume zu öffnen, ohne das Alte zu verlieren. Und genau dieses Gefühl hat meine Freundin in einem Bild eingefangen, das mich sehr berührt hat. Ein Bild, das ich hier gerne teilen möchte. Sie sprach von Schatzkästchen.

 

🤍 Das erste Schatzkästchen

Da ist ein erstes Schatzkästchen.
Es ist gut gefüllt. Darin liegen all die Erinnerungen an einen geliebten Menschen…

  • gemeinsame Zeiten,

  • Liebe,

  • Freude,

  • Nähe,

  • das geteilte Leben

Dieses Kästchen erzählt eine Geschichte, die gelebt wurde.
Der Deckel ist geschlossen. Nicht weil wir vergessen wollen, sondern, weil nichts Neues mehr hinzukommt.
Und doch bleibt dieses Schatzkästchen.

Es lässt sich jederzeit öffnen.
Wir dürfen hineinschauen, erinnern, fühlen, wann immer wir wollen.
Alles, was darin liegt, ist wertvoll und bleibt es auch.

🤍 Daneben steht ein zweites Schatzkästchen.

Es ist neu. Der Deckel ist noch zu.
Es ist noch nicht so gefüllt. Vielleicht liegen bereits ein paar kleine Dinge darin, ganz vorsichtig und gut sortiert.
Auch dieses Kästchen möchte wachsen.
Es möchte sich füllen.

  • Mit neuen Momenten.

  • Mit neuen Erfahrungen.

  • Mit Leben.

 

Diese beiden Schatzkästchen stehen nebeneinander.
Das Entscheidende ist, sie haben nichts miteinander zu tun.
Das eine nimmt dem anderen nichts weg.
Nichts wird vermischt. Nichts ersetzt etwas.
Das erste Schatzkästchen verliert keinen einzigen seiner kostbaren Inhalte, nur weil ein zweites beginnt, sich zu füllen.


Hier wird sichtbar, Trauer bedeutet nicht Stillstand. Weitergehen bedeutet nicht Vergessen.

 

🌱 Was war, bleibt. Was kommt, darf sein.

Wenn wir uns dieses Bild verinnerlichen, liegt darin vielleicht eine große Entlastung für uns Trauernde.
Nichts wird gegeneinander ausgespielt.
Denn Liebe muss nicht geteilt oder ersetzt werden. Das Herz darf mehr als einen Raum haben, zu unterschiedlichen Zeiten, auf unterschiedliche Weise.

Dieses Darstellung der zwei Schatzkästchen hat mich sehr bewegt.
Und vielleicht berührt es auch dich und öffnet dir einen neuen Blick auf das (Weiter)-Leben.
Sehe es als Einladung, sanfter auf dich selbst zu schauen und dem eigenen Erleben mit mehr Vertrauen zu begegnen.

 

 

Ich danke meiner lieben Freundin Silke für das bereichernde Gespräch und die wunderschöne Metapher des Schatzkästchens.

 

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Über Trauer, Loyalität und die Erlaubnis, dem Leben wieder Raum zu geben. Warum Erinnern und Weitergehen sich nicht ausschließen

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Vor Kurzem hatte ich ein sehr berührendes Gespräch mit meiner lieben Freundin Silke. Wir sprachen über Gefühle, über Loyalität, über Trauer und das Loslassen. Sich innerlich zu lösen heißt nicht vergessen.
Es heißt, neue Räume zu öffnen, ohne das Alte zu verlieren. Und genau dieses Gefühl hat meine Freundin in einem Bild eingefangen, das mich sehr berührt hat. Ein Bild, das ich hier gerne teilen möchte. Sie sprach von Schatzkästchen.

 

🤍 Das erste Schatzkästchen

Da ist ein erstes Schatzkästchen.
Es ist gut gefüllt. Darin liegen all die Erinnerungen an einen geliebten Menschen…

  • gemeinsame Zeiten,

  • Liebe,

  • Freude,

  • Nähe,

  • das geteilte Leben

Dieses Kästchen erzählt eine Geschichte, die gelebt wurde.
Der Deckel ist geschlossen. Nicht weil wir vergessen wollen, sondern, weil nichts Neues mehr hinzukommt.
Und doch bleibt dieses Schatzkästchen.

Es lässt sich jederzeit öffnen.
Wir dürfen hineinschauen, erinnern, fühlen, wann immer wir wollen.
Alles, was darin liegt, ist wertvoll und bleibt es auch.

🤍 Daneben steht ein zweites Schatzkästchen.

Es ist neu. Der Deckel ist noch zu.
Es ist noch nicht so gefüllt. Vielleicht liegen bereits ein paar kleine Dinge darin, ganz vorsichtig und gut sortiert.
Auch dieses Kästchen möchte wachsen.
Es möchte sich füllen.

  • Mit neuen Momenten.

  • Mit neuen Erfahrungen.

  • Mit Leben.

Diese beiden Schatzkästchen stehen nebeneinander.
Das Entscheidende ist, sie haben nichts miteinander zu tun.
Das eine nimmt dem anderen nichts weg.
Nichts wird vermischt. Nichts ersetzt etwas.
Das erste Schatzkästchen verliert keinen einzigen seiner kostbaren Inhalte, nur weil ein zweites beginnt, sich zu füllen.


Hier wird sichtbar, Trauer bedeutet nicht Stillstand. Weitergehen bedeutet nicht Vergessen.

 

🌱 Was war, bleibt. Was kommt, darf sein.

Wenn wir uns dieses Bild verinnerlichen, liegt darin vielleicht eine große Entlastung für uns Trauernde.
Nichts wird gegeneinander ausgespielt.
Denn Liebe muss nicht geteilt oder ersetzt werden. Das Herz darf mehr als einen Raum haben, zu unterschiedlichen Zeiten, auf unterschiedliche Weise.

Dieses Darstellung der zwei Schatzkästchen hat mich sehr bewegt.
Und vielleicht berührt es auch dich und öffnet dir einen neuen Blick auf das (Weiter)-Leben.
Sehe es als Einladung, sanfter auf dich selbst zu schauen und dem eigenen Erleben mit mehr Vertrauen zu begegnen.

 

 

Ich danke meiner lieben Freundin Silke für das bereichernde Gespräch und die wunderschöne Metapher des Schatzkästchens.

 

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